Kuckucksuhren
Kuckucksuhren blicken auf eine lange Geschichte zurück. Bereits im 18. Jahrhundert entstanden die ersten Exemplare im Schwarzwald. Wer genau die erste Uhr entwarf, ist jedoch umstritten. Über die Jahre hinweg wurden die ausgefallenen Objekte immer beliebter und haben sich bis heute zum typischen Souvenir entwickelt, das Touristen aus ihrem Deutschland-Urlaub mit nach Hause bringen. Ihren Namen haben die dekorativen Wanduhren von einem mechanischen Kuckuck, der zu jeder vollen Stunde herausspringt und seinen Ruf von sich gibt. Zusätzlich ertönt häufig noch ein Gong. Kennzeichnend sind außerdem das im Sekundentakt schlagende Pendel sowie die Form, die an ein Haus erinnert, das oft noch mit Ranken und Tierfiguren geschmückt ist. Die meisten Kuckucksuhren bestehen aus Holz, es gibt aber auch Neuinterpretationen aus Metall oder Kunststoff. Diese wirken meist wie Designerstücke und erinnern meistens nur noch entfernt an herkömmliche Modelle. Somit gibt es für jedes Heim – von traditionell bis modern – die richtige Kuckucksuhr. Sogar bei Jugendlichen steht die Kuckucksuhr dadurch wieder hoch im Kurs!